Natalie Renaud (Effi Briest)

Ihre Schauspielausbildung absolvierte Natalie Renaud an der Schule für Schauspiel Hamburg, wo sie u.a. von Marie Bäumer unterrichtet wurde. Es folgten Engagements am Ernst – Deutsch – Theater Hamburg, am Jungen Theater Bonn und am Gerhart – Hauptmann – Theater Görlitz/Zittau. Dort arbeitete Natalie Renaud u.a. mit dem polnischen Regisseur Bogdan Koca, der schon Cate Blanchett unterrichtete, an der deutschen Uraufführung von Bruno Schulz´ „Die Zimtläden“.

Weitere Rollen sowohl im klassischen wie die „Julia“ in „Romeo und Julia“ oder die „Antigone“ im gleichnamigen Stück von Jean Anouillh als auch im modernen Genre, z.B. in Jonas Gardells Mutter – Tochter – Drama „Die Eisbären“ oder als „Sophie Scholl“ in „Die Weiße Rose“ gehören zu ihrem Repertoire. Außerdem wirkte sie  in zahlreichen musikalischen Produktionen mit, so als „Marie“ in der „Woyzeck“ - Fassung von Robert Wilson und Tom Waits, als „June Carter“ in der Johnny - Cash – Hommage „The Ring of Fire“ und als "Violante" in der Musical-Uraufführung von "Tintentod" nach Cornelia Funkes Roman-Trilogie.

Mit „Effi Briest“ meldet sie sich aus ihrer zweijährigen Babypause zurück.



Marius Marx (Baron von Innstetten)

Die Leidenschaft für das Theater packte Marius Marx mit 16 beim Lesen von Wedekinds „Frühlingserwachen“. Es folgte Schauspielunterricht bei H.-J. Geiger, der bereits mit Gustaf Gründgens arbeitete, und in Salzburg. Seitdem ist er von den deutschsprachigen Bühnen nicht mehr wegzudenken. Zu seinen Stationen gehören das Schauspiel Chemnitz, das LTT Tübingen und das Theater Regensburg.

U.a. war er in der Titelrolle des "Galilei", als „Dr. Rank“ in Ibsens „Nora – Ein Puppenheim“, als „König Philip“ in Schillers „Don Carlos“ und als „Mephisto“ in Nikolaus Lenaus „Faust“-Fassung zu sehen. Aber auch zeitgenössische Stücke wie Yasmina Rezas  "Der Gott des Gemetzels" oder die Bühnenfassung des schwedischen Films "Wie im Himmel", in der Marx die Rolle des "Daniel Darèus" spielte, gehören zu seinem Repertoire.

Zuletzt spielte er die Titelrolle in „Adams Äpfel“ am Theater Chemnitz.

Seine zweite Leidenschaft ist die Musik. So gründete der gebürtige Schleswig-Holsteiner, der seit dem 7. Lebensjahr Violine spielt, vor 10 Jahren das „Tango – Nuevo – Quintett“ und spielt in Europas größtem Tango-Orchester.


www.mariusmarx.de

Stephan Bestier (Major von Crampas)

Stephan Bestier wurde 1983 in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) geboren und wuchs in Dresden auf. Nachdem er sein Abitur 2002 in Dresden absolvierte, studierte er an der Universität Rostock Geschichte und Germanistik. Von 2003-2005 absolvierte er ein Studium als Theaterpädagoge, welches er erfolgreich mit der Regiearbeit „Die Stunden“ von Michael Cunningham, an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, absolvierte. 2005-2009 studierte er Diplom-Schauspiel, ebenfalls an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. In dieser Zeit spielte er am Volkstheater Rostock, Staatstheater Schwerin, Staatstheater Cottbus und am Maxim Gorki Theater Berlin als Gast. Daraufhin folgte ein Festengagement als Schauspieler und Regisseur am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. In dieser Zeit spielte er u.a. Kasimir in „Kasimir und Karoline“, Mortimer in „Maria Stuart“, Puck in „Ein Sommernachtstraum“ oder den Sohn in „Die Zimtläden“. Außerdem führte er in mehr als 10 Stücken Regie, u.a. „Die Schneekönigin“, „Frühlings Erwachen“, „Am Schwarzen See“ oder „Eine Sommernacht“. 

Seit 2019 ist er freischaffend als Regisseur und Schauspieler in Köln tätig. In diesem Jahr inszeniert er u.a. „The Walking Z“ und spielt den Conferencier in „Cabaret“.


www.stephanbestier.de

Karin Kiurina (Luise Briest)
 

Karin Kiurina studierte von 1968-1971 Schauspiel am renommierten Mozarteum in Salzburg. Ihr Debüt gab sie am Stadttheater St. Pölten. Es folgten u.a. Engagements bei den Sommerspielen Reichenau, am Stadttheater Krefeld-Mönchengladbach unter der Intendanz von Joachim Fontheim und am E.T.A. - Hoffmann – Theater Bamberg. Ihr Repertoire reicht von Shakespeare bis Brecht, über Grillparzer, Nestroy, Schnitzler und Hacks.
Außerdem spielte die gebürtige Wienerin in über 20 Tourneen quer durch Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein und an renommierten Boulevardtheatern, wie dem Bayerischen Hof, der Komödie Frankfurt und am Kai in Wien.
Zu einigen ihrer wichtigsten Rollen gehören u.a. die „Martha“ in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, die "Senora" in "Andorra", die "Eva" in Döblins "Berlin Alexanderplatz", die "Alte" in "Candide" sowie die „Sittah“ in „Nathan der Weise“. Aber auch im Bereich Operette, Chanson und Musical fühlt sich Karin Kiurina zu Hause, so spielte sie die „Pierette“ in „Acht Frauen“ und war zuletzt an den Hamburger Kammerspielen in Franz Wittenbrinks Liederabend „Sekretärinnen“ zu sehen.

https://karin-kiurina.jimdofree.com



Bruno Bachem (Briest)

Der gebürtige Wuppertaler absolvierte nach zahlreichen Assistenzen bei Pina Bausch sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Graz.

Nach Engagements am SKELET THEATER Graz, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am THEATERmeRZ Graz führte ihn sein Weg ans OPTIK nach London. 

Seit 1995 bereichert er die Hamburger Theaterszene nicht nur als Schauspieler an Häusern wie dem Altonaer Theater, dem Ernst – Deutsch – Theater und dem Theater für Kinder sondern auch als Regisseur und Gründer des Off – Theaters „unser Theater“, wo er zuletzt das Stück „Madoffs Traum“ inszenierte. 

Friederike Ziegler (Hulda)

Friederike Ziegler studierte Schauspiel an der HMT „Felix-Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, wo sie 2007 am Studio des nt Halle(Saale) Ihren Diplomabschluss machte.
Ihr erstes Engagement führte sie, noch während Ihres Studiums, an das Markgrafentheater Erlangen, wo Sie als „Mandy Schmidt“ in Christian von Treskows Uraufführung des Musiktheaterstücks „Onyx Hotel“ zu sehen war, welches zum Bayrischen Theatertreffen eingeladen wurde. Weitere Engagements führten sie u.a. an das Theater der Jugend Wien, Theater der jungen Welt Leipzig, Landestheater Detmold, Theater Vorpommern und das Theater der Altmark Stendal.
Seit 2010 produziert sie außerdem eigene Programme: „KalékoPoems“ - ein Mascha Kaléko Abend (seit 2010), „Ich will nach Chicago!“ - ein Monolog zu sechst (seit 2014), „KreiKa - vom alltäglichen Wahnsinn“ - Chanson- Schauspiel-Abend mit Texten von G. Kreisler u M. Kaléko (seit 2016) mit denen Sie auf Tour geht in Berlin, Halle, Leipzig, der Ostsee u. andernorts. Letztes Jahr war sie im Sommertheater des Club Gretchen (Berlin-Kreuzberg) als „Richard von Gloster“ in „Richard III“ zu erleben.
Vor kurzem feierte sie in der Kulturscheune Rangsdorf  mit Ihrer Lesung „Mein Freund, der Herr Fontane“ als „Mathilde von Rohr“ in einem Monolog von Klaus Kühnel Premiere.

www.friederikeziegler.de


Matilda Zimmermann (Annie)

Die 11 - jährige Berlinerin besucht derzeit die 6. Klasse. Ihre Lieblingsfächer sind Kunst, Musik, Deutsch und Sport. In ihrer Freizeit reitet Matilda leidenschaftlich gerne mit ihrem Lieblingspferd Clara, singt und fährt mit ihrer besten Freundin Skateboard. Aber auch auf der Bühne fühlt sie sich zu hause. So besucht Matilda seit einem Jahr die Kinderschauspielschule GOLDONI in Berlin.

Martin "Bassmati" Schroeder (Musik)

Martin "Bassmati" Schroeder studierte Bass und spielt seitdem in diversen Bands (u.a. Tom Klose). Er veranstaltet Live - Konzerte in Hamburger Clubs und Bars, z.B. den "Rocker vom Hocker" im Good Old Days., gibt Musikunterricht für Bass,Gitarre und Klavier und ist Coach bei "Music Works".

Andreas Plücken (Regie, Bühnenfassung)

Schauspielstudium in München. Erste Regie, Sartres 'Geschlossene Gesellschaft', in Tübingen. Danach folgten Engagements als Schauspieler in St. Gallen, Bern und Basel, am Hans-Otto Theater in Potsdam als Regisseur und Regieassistent, Engagements in Berlin am Maxim Gorki Theater, am Schlossparktheater unter Heribert Sasse, Theater am Kurfürstendamm und am Berliner Ensemble. Weitere Stationen waren Kassel, Freiburg i. Br. und Detmold unter der Intendanz von Ulf Reiher als Hausregisseur.

Zu den wichtigsten Inszenierungen zählen u. a. Macbeth, Kabale und Liebe, Der zerbrochene Krug, Wahlverwandschaften, Leonce und Lena, Bash, Norway Today, Messer in Hennen, Balkonszenen und Torquato Tasso.